"Passbilder sind eine sehr günstige und gesunde Leidenschaft. Viele verrauchen viel mehr in einer Woche."

Wie ich zu den Passbildern kam:

Angefangen hat alles mit dem Geburtstag meiner Mutter, August 2002.

Ich überlegte über ein Geschenk und dachte an Passbilder, weil ich keine Fotokamera hatte und ich nur noch zwei Tage Zeit hatte. Also malte ich schnell ein paar Schilder zum hochhalten, kopierte die Passbilder danach im Copyshop auf Dina3 und steckte es hinter Glas zum Aufhängen.Kurze Zeit später entschied ich mich spontan dazu, meine Haare zu verändern. Von mittelblond auf schwarz-pink.(Das Pink sieht man leider nicht so gut auf den Passbildern). Und diese Veränderung wollte ich festhalten. Da ich nach wie vor keine Fotokamera hatte, ging ich ein paar Tage vor dem Frisör Termin in den Automaten und ein paar Tage danach.

So entstanden die ersten Bilder:

In den Tagen dachte ich drüber nach, kontinuirlich welche zu machen und beschloss, dass 1x die Woche machbar ist. Täglich wäre zu stressig, und jährlich wäre zu wenig.Ich empfand die Passbilder als gute Ergänzung zu meinem Tagebuch und schaute sie mir oft an. Und immer, wenn mir jemand vorhält, wie teuer das sei, weil 1x Passbilder machen c 5 Euro kostet, denke ich:

"Passbilder sind eine sehr günstige und gesunde Leidenschaft. Viele verrauchen viel mehr in einer Woche."